.Es war einmal ein Internetanbieter namens 1&1, der verkaufte Internetkram und war damit sehr erfolgreich. Doch er wollte noch mehr Kram verkaufen und erweiterte daher sein Portfolio auch noch um einen Handytarif: 39,90 Euro für unbegrenztes Telefonieren in alle Netze inklusive Datenflat für passende internetkompatible Smartphones.
Der Christoph fand dieses Angebot total verlockend und griff zu. Er bestellte sich dazu noch das Samsung Galaxy S i9000, was wie ein gutes Smartphone klang. 2 Tage verstrichen und da brachte der Postbote auch schon das Handy vorbei und der Vertrag war auch bald freigeschaltet….
Doch was für ein Klotz!
Großes Display, scharfe Auflösung, neueste Android Version installiert, schnelles Internet doch: Das Samsung hatte ich mir bisher nur im Internet angesehen und gleichzeitig übersehen welche Ausmaße das Ding hat. Mit 9,9 mm Tiefe ist es zwar recht dünn, doch 122,4 mm Länge und 64,2 mm Breite sind für eine Hosentasche doch recht viel!! Das Riesendisplay fordert seinen Platztribut.
Erste Lehre, die ich hieraus gezogen habe: Beim Smartphone-Kauf immer auch die Größenangaben beachten, und am Besten mal zum Elektronikmarkt schlendern und das anvisierte Gerät in “echt” begutachten.
Ich habe versucht mit dem Samsung klarzukommen. An sich ist es auch ein gutes Teil. Das Display ist so gut, man kann es sich auch als Fernseher-Ersatz ins Wohnzimmer stellen. Doch nach 2 Wochen war Schluss. Über 1&1 hatte ich das Ding subventioniert für 240 Euro bekommen….weiterverkaufen konnte ich es für 450 Euro. Mit dem “Gewinn” habe ich mich dann auf die Suche nach einer Alternative gemacht. Kleiner sollte es sein, und ich wollte wieder Tasten statt nur einem Touchscreen haben. Interessant fand ich die Geräte von HTC (Legend und Desire) und das Motorola Backflip. Alle 3 Teile hab ich mir im Laden angesehen. Man(n) lernt ja aus seinen Fehlern! Zumindest oft.
Schließlich hatte mich das Motorola Backflip überzeugt. Es ist kleiner und viel günstiger als das Samsung und hat eine außenrum ausklappbare Tastatur. Außerdem hat diesen Exoten nicht jeder.
Entschieden, nach dem günstigsten Preis im Internet gesucht, bestellt, bekommen. Das erste was mir aufgefallen ist: Android ist nur als 1.5 auf dem Motorola installiert. Nach einer Internetrecherche fand ich heraus, das ein Update auf eine aktuellere Android-Version bevorsteht, aber das noch was dauern ka…..Ah moment nur für den Nordamerikanischen Markt! Typisch Motorola. Größter Nachteil der alten Version: Google Navigation läuft hier nicht drauf, sowie einige andere Apps aus dem Market. Ach naja dachte ich mir. Doof, aber nicht sooo schlimm. Nächster Nachteil, der etwas gravierender ist: Internet ist total lahm. Die Datenübertragung ist total schleppend. Ich könnte schneller per Einschreiben in die USA meinen Facebook Status aktualisieren, als über das Handy. Naja nicht ganz. Aber so ähnlich! Doch das schlimmste war, das ich eines Tages auf die Weckerfunktion des Teils vertraut habe. Statt um 7:00 Uhr wurde ich um 8:16 Uhr wach und kam nur unter großer Hetze und nassgeschwitzt halbwegs pünktlich zu einem Meeting um 9 Uhr auf die Arbeit. Die Standby-Funktion hatte über den Wecker gesiegt. Menschliches Versagen ist so gut wie ausgeschlossen.
Ich hätte aus früheren Erfahrungen mit Motorola lernen sollen!
Zweite Lehre: Kein Motorola mehr!
So nach 4 Wochen in Gebrauch war die Sympathie für das Backflip schließlich auch verbraucht.
Neue Strategie: Bei 1&1 gibt es ebenfalls eine Handyflat in alle Netze plus SMS-Flat in alle Netze also SMS statt Internet. Da ich nach 2 erfolglosen Modellen genug von Touchscreens und mobilem Internet hatte, war meine Idee den Tarif zu wechseln und mein altes Sony Handy zu nutzen. Ich rief ich beim Kundensupport an und kam bei Versuch Nr. 5 auch zu einem “echten” Menschen durch. Doch keine Chance. Während man bei den DSL-Tarifen wechseln kann, wie man lustig ist, sind die Handytarife starr wie ein Brett.
“Wechseln? Die Datenflat ist doch toll!”
Schade. Also brauchte ich, damit der 1&1 Tarif nicht absolute Geldverschwendung war, nun doch ein adäquates, internetkompatibles Handy. Ich probierte es mit dem HTC Legend. Neuere Android Version, sehr gute Verarbeitung, schnelleres Internet, adäquater Preis (ich hab die Version mit Vodafone Branding genommen d.h. beim Booten kommt das Vodafone Logo und es sind 2 Apps von denen installiert.. das wars aber auch schon an Branding!!)
Seit vorgestern hab ich es auch schon: HTC Legend. Ich hoffe das ist das Ende einer Odyssee an Handykäufen und Verkäufen. Die Vorteile, die ich aus dem subventionierten Samsung Smartphone herausschlagen konnte, sind nun bei 0 angekommen und ein weiterer Tausch ist erstmal so gar nicht drin. Legend…ich vertrau auf dich. Bisher hab ich auch noch keine Nachteile entdecken können.
Der Weckertest kommt aber noch.
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Ich freue mich jetzt schon auf den Weckertest
das das backflip totaler müll ist hätte ich dir auch sagen können
das legend ist nicht verkehrt, wenn es viel android für wenig geld sein soll, dann ist zurzeit das zte blade die erste wahl, da ist nur schwer dranzukommen da es das im moment nur in UK so richtig gibt. Hat aber tolle specs und kriegt man da umgerechnet für unter 140€ (unsubventioniert wohlgemerkt, da vertrieb als prepaidhandy).
Hmm das ZTE Blade sieht bisschen nach Plastik aus. Und ist da immer noch nur Android 1.6 drauf? Egal. was Frage ich nach.. ich bin super zufrieden mit meinem Legend.
Grad ein interessantes Ding entdeckt:
http://www.netzwelt.de/news/84314-modu-t-leichteste-vielseitigste-touchscreen-smartphone-welt.html – Coole Idee.